Agentic Coding Teams

Cover von Agentic Coding Teams

Agentic Coding Teams: Was die Evidenz über menschliche Teams sagt, die mit KI-Agenten arbeiten, von Pierluigi Pugliese und Dario Zanotto. Deutsche Ausgabe: Dr. Jürgen Hoffmann.

Die Debatte über KI in der Softwareentwicklung ist auf zwei wenig hilfreiche Extreme zusammengeschrumpft: auf die Behauptung, es habe sich nichts Wesentliches geändert, und auf das Versprechen, menschliche Teams verschwänden demnächst in einer vollautomatisierten „Dark Factory“. Die Wahrheit liegt dazwischen, nämlich in den realen Teams, die Agenten längst Tag für Tag als Mitwirkende einsetzen.

Dieses Buch ist ein nüchterner, evidenzbasierter Leitfaden dazu, wie diese Teams tatsächlich arbeiten und was die aktuelle Forschung wirklich hergibt, anstatt Marketing-Hypes zu verbreiten. Jede wesentliche Aussage wurde anhand ihrer Quelle überprüft, und zwar nicht nur daraufhin, dass die Quelle existiert, sondern dass sie auch das aussagt, was behauptet wird. Die Belege stützen sich bewusst auf Primärforschung: auf im Peer-Review-Verfahren begutachtete Studien und Preprints, auf groß angelegte Entwicklerbefragungen und auf Industrieforschung, die ihre Methodik offenlegt.

Daraus ergibt sich ein praxisnahes Bild. Kleine Teams von vier bis sechs Personen bleiben der optimale Bereich, und sie nutzen diese Werkzeuge am intensivsten und am wirksamsten, statt ihnen hinterherzuhinken. Die eigentliche Arbeit an Software verschwindet nicht, wenn ein Agent den ersten Entwurf schreibt; sie verlagert sich vom Schreiben des Codes hin zu seiner Prüfung und Verifikation, und diese Last landet bei den erfahrensten Personen im Team. Mehr Output bedeutet nicht mehr Wert, wenn der Engpass im Review nicht mitkommt.

Das Buch umfasst das Team und seine Praktiken sowie die verborgenen Kosten der Arbeit mit Agenten (kognitive Last, kognitive Ermüdung, die tatsächlichen Kosten von Token und für die Sicherheit), die sich wandelnde Rolle von Scrum Master und Agile Coach sowie die Fragen der Governance und Souveränität, die KI aufwirft, von der Regulierung über das geistige Eigentum bis hin zu den Argumenten dafür, die KI in der eigenen Infrastruktur zu betreiben. Es schließt mit einer abgewogenen Antwort auf die Dark-Factory-These.

Keine der vernünftigen Antworten hängt davon ab, die Zukunft richtig vorherzusagen. Es sind die Disziplinen, die gute Organisationen ohnehin schon geschätzt haben: klare Standards, eine gemeinsame Sprache, Fokus auf Review und Zusammenarbeit. Sie sind nun nicht mehr optional, denn ein Agent verstärkt, wofür man sich entscheidet: für die eigenen Standards oder für ihr Fehlen.

Erhältlich auf Deutsch, Englisch und Italienisch (PDF).

Zum Buch


Eine Anmerkung zur Entstehung dieses Buches: Es wurde unter starkem Einsatz von KI geschrieben, was bewusst gewählt und für sein Thema passend ist. Der Inhalt wurde dennoch sorgfältig geprüft, und das Urteil darüber, was wahr und was sagenswert ist, blieb bei den Autoren.

Erhältlich in deutscher, englischer und italienischer Ausgabe im Connexxo-Shop.